Kostenlose Nutzung des ÖPNV in der Region ermöglichen

Pressemitteilung

„Die Erwägung der Bundesregierung eine kostenlose Nutzung des öffentlichen Personennah-verkehr zu ermöglichen, ist zu begrüßen. Auch die damit verbundene Zielsetzung, die Luftschadstoffe zu senken“, so die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Heike Scharfenberger.

 

„Wenn man dies auf unsere Region bezieht, ist es nicht ganz nachvollziehbar, dass nur in Mannheim als eine von fünf Modellstädten der Test erfolgen soll. Hier ist es unserer Sicht das Projekt nur sinnvoll, wenn beide Rheinseiten mit einbezogen werden“, betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Aufsichtsrat der RNV, Hans Mindl

 

Das Ansinnen des Bundes ist zwar lobenswert, aber auch mit vielen Fragen behaftet, die beim dem komplexen Thema beantwortet werden müssen. Diese beginnen mit der Finanzierung bei Beschaffung von zusätzlichen Bahnen und Bussen, der Erstattung der Einnahmenausfällen bis hin zur mit einher gehenden notwendigen Anpassung der vorhandenen Infrastruktur.

 

Scharfenberger: „Wenn der Vorschlag einer kostenlose Nutzung des ÖPNV letztlich umgesetzt werden soll, dann sehen wir den Bund in der Verpflichtung die Kosten hierfür zu übernehmen. Eine der wichtigsten Finanzierungssäulen im ÖPNV sind hierbei die Fahrgeldeinnahmen, die auch kompensiert werden müssen“.

 

„Ein am Bedarf orientierter öffentlicher Personennahverkehr stellt eine wichtige Daseinsvor-sorge für die Mobilität der Menschen dar. Dies gilt sowohl für die Gegenwart auch als für die Zukunft. Denn, die weitere Entwicklung des ÖPNV ist ein wichtiges Ziel unserer sozialdemokratischen Kommunalpolitik“, sagt Mindl

 

 
 

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