Stadtratsfraktion Ludwigshafen

SPD gratuliert Barbara Baur zum 80. Geburtstag
Am 17. Juni dieses Jahres vollendet die ehemalige Oggersheimer Ortsvorsteherin und Stadträtin Barbara Baur ihr 80. Lebensjahr. Die in Dalheim, Kreis Mainz geborene Jubilarin kam bereits im Jahr 1947 nach Ludwigshafen und wuchs in der Innenstadt auf. Seit 1980 ist Baur in der SPD und wurde 2009 erstmals in den Ortsbeirat Oggersheim gewählt. Sie wurde stellvertretende Ortsvorsteherin und in der folgenden Kommunalwahl 2014 wählte sie die Oggersheimer Bürgerschaft in der Direktwahl zur Ortsvorsteherin. Ihre bürgernahe Arbeit mit steter Präsenz im Stadtteil zeichnete Baur in den fünf Jahren ihrer Amtszeit aus. Immer ansprechbar für die Belange des Stadtteiles und der Bürgerschaft. 2019 trat sie aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl an. 

Von 2012 bis 2019 war Baur Mitglied im Ludwigshafener Stadtrat. Hier hat sie die SPD im Sozial-, Umwelt-, Kultur- und Bau- und Grundstücksausschuss vertreten. Außerdem war Baur stellver-tretendes Mitglied im Werkausschuss der Wirtschaftsbetriebe Ludwigshafen. Ein besonderes Anliegen war ihr, dass auch auf dem Oggersheimer Friedhof ein entsprechender Bereich für naturnahe Bestattungen realisiert wurde. Seit 2024 ist sie wieder im Oggersheimer OBR aktiv, hier wurde sie von der Bürgerschaft mit vielen persönlichen Stimmen wieder in das örtliche Gremium gewählt. 

Baur ist Vorstandsmitglied der SPD AG 60 Plus Unterbezirk Vorderpfalz und des SPD Ortsvereins Oggersheim. Sie war viele Jahrzehnte im Vorstand des Radfahrervereins Oggersheim und der ARGE Oggersheimer Vereine tätig. Im Jahr 2005 wurde sie mit der Sportehrennadel der Stadt Ludwigshafen ausgezeichnet. 1996 wurde ihre prämierte Idee für die Gestaltung des Oggers-heimers Marktbrunnens mit den drei ehemaligen Oggersheimer Stadttoren auf dem Schillerplatz realisiert. 

Julia May, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion und Gregory Scholz, MdL und Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes loben Barbara Baur für ihre nach wie vor vorhandene Einsatzbereitschaft. Ihr jahrelanges Engagement für die Bürgerinnen und Bürger und unsere sozialdemokratischen Werte gebührt Dank und Anerkennung. Die SPD wünscht Barbara Baur für die kommenden Jahre alles erdenklich Gute, so Gregory Scholz und Julia May.
Zugang zum Freibad erleichtern
Foto: PxHere

Die SPD-Stadtratsfraktion Ludwigshafen setzt sich für einen erleichterten und barrierefreieren Zugang zum Freibad am Willersinnweiher ein. Mehrere Verbesserungen hat die Fraktion daher zunächst zum kommenden Sportausschuss beantragt, darunter einen ausreichend breiten Zugang für Rollstuhlfahrer und schnelleren Einlass für Dauerkartenbesitzer.

„Der Zugang im Kassenbereich ist zu eng gestaltet, so dass Rollstuhlfahrer oft nochmals warten müssen, bis ein Bademeister kommt und das größere Tor öffnet. Auch Familien, die mit Bollerwägen ihre Sachen transportieren, haben hier Schwierigkeiten und müssen teilweise die Räder abmontieren“, verdeutlicht der sportpolitische Sprecher und Fraktionsvize Christian Schreider. Gerade bei gutem Wetter und großem Interesse der Badegäste sei der Zugang ein Nadelöhr. „So müssen Dauerkartenbesitzer bisweilen lange anstehen, obwohl sie nicht bezahlen müssen und man für sie daher einen schnelleren und erleichterten gesonderten Zugang einrichten könnte“, ergänzt Stadträtin Martina Blaufuß: „Zudem entstehen bei großem Andrang oft Parkplatz-Probleme, so dass eine Öffnung des Parkplatzes Richtung Froschlache sinnvoll ist.“ Die Verbesserungen sollen möglichst bereits zur nächsten Badesaison umgesetzt werden.


 

SPD-Stadtratsfraktion fordert Prüfung wohnortnaher Alternativstandorte für die geplante Kita am Alwin-Mittasch-Platz
Foto: Pixabay / mac231
Die SPD-Stadtratsfraktion fordert die Verwaltung auf zu prüfen, welche Flächen im näheren Umfeld des Alwin-Mittasch-Platzes als Alternativstandorte für die geplante Errichtung einer neuen Kindertagesstätte infrage kommen.

Angesichts der aktuellen Situation rund um den ursprünglich vorgesehenen Standort ist es aus Sicht der SPD notwendig, auch weitere geeignete Flächen in den Blick zu nehmen. Hintergrund ist der anhaltende Widerstand einer Bürgerinitiative gegen den derzeit geplanten Standort am Alwin-Mittasch-Platz.

„Der Ausbau der Kinderbetreuung ist dringend notwendig und hat für uns hohe Priorität. Gleichzeitig dürfen berechtigte Anliegen aus der Bürgerschaft nicht ignoriert werden“, erklärt Julia May, Fraktionsvorsitzende der SPD Ludwigshafen.

Auch Sylvia Weiler, baupolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion, betont: „Eine mögliche Alternative darf nicht einfach irgendwo im Stadtgebiet liegen. Es braucht eine geeignete Fläche in der Nähe des bisherigen Einzugsgebiets, damit Familien keine unzumutbar langen Wege in Kauf nehmen müssen.“

Nach Auffassung der SPD sollte der aktuelle Konflikt Anlass sein, die bisherige Standortentscheidung nochmals zu überprüfen und mögliche Alternativen im Einzugsgebiet systematisch zu untersuchen. Ziel ist es, eine tragfähige Lösung zu finden, die sowohl den Bedarf an Kita-Plätzen deckt als auch eine möglichst breite Akzeptanz vor Ort erreicht.

Die SPD hat hierzu einen entsprechenden Antrag an die Verwaltung gerichtet und erwartet eine zeitnahe sowie transparente Darstellung der geprüften Optionen und weiterer möglicher Flächen im wohnortnahen Umfeld.
Hans Mindl wird 80

Ein Urgestein der Ludwigshafener Kommunalpolitik und des Stadtlebens feiert am Ostersamstag rundes Jubiläum: 

Die SPD Ludwigshafen gratuliert Hans Mindl ganz herzlich zum 80.Geburtstag! 

In der sozialdemokratischen Stadtratsfraktion, dem Ortsverein Oggersheim, den Technischen Werken (TWL) und vielen Vereinen hat Hans Mindl ebenso verdiente wie tiefe Spuren hinterlassen.

In der Gartenstadt aufgewachsen, zog der gelernte Feinmechaniker und Kaufmann 1969 in die Notwende. Seit damals war er auch Mitarbeiter der TWL und dort über lange Zeit die rechte Hand des Technischen Vorstands Manfred Vogt. Für den kommunalen Energieversorger war er treue 30 Jahre tätig. „Sein Einsatz für die Menschen in unserer Stadt und für unsere Partei verdient höchste Anerkennung“, betont der Vorsitzende des SPD-Stadtverbands Ludwigshafen, Gregory Scholz.

1979 trat Hans Mindl der SPD bei. Als Ortsbeirat von 1990 bis 1996 und von 1999 bis 2004 sowie als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins ab 2003 engagierte er sich für seinen Stadtteil – wie auch ab 1994 als Ortsvorsteher, dessen Amtszeit nur deshalb auf eineinhalb Jahre beschränkt blieb, weil ihm eine Reform der rheinland-pfälzischen Kommunalverfassung 1994 in die Quere kam: Denn nach der Neuregelung durften Ortsvorsteher, die hauptberuflich bei einem städtischen Unternehmen beschäftigt sind, dieses Amt nicht mehr ausüben. An seinem ehemaligen Wohnort in der Notwende blieb er aber für die Belange der Siedler aktiv, darunter 14 Jahre als Vorsitzender der Siedlergemeinschaft BASF-Notwende, deren Ehrenvorsitzender er ist. Zudem war er Fasnachter mit Leib und Seele und textete sogar als Mitglied einer närrischen Gesangsgruppe des Karnevalvereins Hans Warsch eine Hymne an seinen Stadtteil.

Seit 1994 im Stadtrat, wurde Hans Mindl 2002 Vize-Fraktionsvorsitzender der SPD, war als Mann der klaren Worte und des Ausgleichs geschätzt, galt bald als wandelndes Lexikon und Archiv des Stadtratsgeschehens. „Hans Mindl hat mich bereits 2009 bei meinem Einzug in den Stadtrat dazu ermutigt, Teil des Fraktionsvorstandes zu werden. Ohne seine Unterstützung hätte ich das bestimmt nicht gewagt und auch nicht die Chance dazu gehabt. Ich kann heute noch immer auf seinen guten Rat zählen!“, dankt Fraktionsvorsitzende Julia May.

Als ehemaliger Fußballer – seine Position war im Mittelfeld, nach den Stationen TuRa und LSC stieg Mindl 1969/70 mit dem ESV in die A-Klasse auf – passte seine Wahl zum sportpolitischen Sprecher perfekt. Vor allem prägte er als Sprecher auch die Handlungsfelder Personal und städtische Unternehmen, war Mitglied in den Aufsichtsräten von TWL, VBL, RNV, Rhein-Haardtbahn, des städtischen Klinikums sowie Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Vorderpfalz. „Auch als Verkehrsexperte und Fachsprecher für Sport ist Hans Mindl mit seiner Erfahrung und Nähe zu den Menschen ein Vorbild für mich“, betont Christian Schreider, der ihm in diesen Bereichen nachfolgte.

Erfolge kennt Hans Mindls Laufbahn viele: etwa, dass er bei den TWL das Reklamations-Management für Kunden auf den Weg brachte; dass er als Aufsichtsrat der Marketinggesellschaft Lukom in den 1990er-Jahren ausziehbare Tribünen für die Eberthalle durchsetzte oder die Gründung der Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft ebenso fundiert begleitete wie die Fusionen der Sparkasse. Am politischen Geschehen nimmt er weiter rege Anteil. Sein Leitmotiv seit langem: „Man muss sich mit den Menschen auf der Straße unterhalten und ihre Sorgen ernst nehmen. Demokratie muss man sich immer neu erarbeiten!“