LUKOM zukunftsfähig aufstellen

Pressemitteilung

Die SPD-Stadtratsfraktion bekennt sich ausdrücklich zur Kongress- und Marketing-Gesellschaft LUKOM: „Wir wissen um die gute Arbeit, die von den Beschäftigten der LUKOM geleistet wird“, lobt David Guthier, Vorsitzender der Stadtratsfraktion der SPD und Aufsichtsratsmitglied des Unternehmens, und fordert die dauerhaft zukunftsfähige Aufstellung der LUKOM. „Wichtig ist dabei zum Beispiel im Bereich Vermarktung und Vertrieb des Pfalzbaus und anderer Bereiche besser zu werden.“

 

„Wir haben am Montag im Stadtrat dem Wirtschaftsplan zwar zugestimmt, aber auch Auflagen gefordert. Es ist nicht nachvollziehbar, dass der Geschäftsführer mit einem Defizit von rund 550.000 Euro für 2020 plant, das zu 100 Prozent aus dem städtischen Haushalt finanziert werden muss, ohne vorher rechtzeitig mit dem Kämmerer das Gespräch zu suchen. Richtig wäre es, gegebenenfalls über den Geschäftsbesorgungsvertrag zu sprechen. Dies ist nicht geschehen“, so Guthier.

 

„Im Bereich der freiwilligen Leistungen – der im Übrigen von der ADD gedeckelt wurde, wo es also keine einseitige Erhöhung geben kann – wurde im letzten Jahr hart um jeden Euro für Kultureinrichtungen, Kulturvereine, Sportvereine und Sozialverbände gerungen. Ein Wirtschaftsplan der LUKOM mit einem Defizit von rund 550.000.- Euro bringt die ausgewogene Balance der freiwilligen Leistungen in Schräglage und damit in Gefahr. Das geplante, deutlich erhöhte Defizit lässt sich in der Summe auch nicht durch übliche Kostensteigerungen wie zum Beispiel der Tariferhöhungen erklären. Es ist auch nicht logisch erklärbar, dass beim Pfalzbau das Facility Management extern für in Summe 387.500 Euro vergeben wird und gleichzeitig die eigenen Personalkosten um knapp 12 Prozent (108.000 Euro) steigen sollen. Wir stehen ausdrücklich zur LUKOM und den Beschäftigten, beim vorgelegten Wirtschaftsplan muss aber nachgebessert werden. Für die SPD ist dabei eins klar: Es muss an den Materialausgaben gespart werden, nicht beim Personal“, erklärt Guthier.

„Die Lukom ist genauso wie alle anderen städtischen Gesellschaften und Bereiche gefragt, sich entsprechend aktueller Herausforderungen immer wieder weiterzuentwickeln - im Sine der Bürgerinnen und Bürger wie der Stadt insgesamt. Da setzen wir auf die/den neu einzustellenden Geschäftsführer*in“, so Guthier abschließend.

 
 

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