„ Missstände für Arbeitnehmer*innen „ in einigen Bereichen müssen bekämpft und beseitigt weden"

Pressemitteilung

„ Die Arbeitsbedingungen im Bereich der Fleischindustrie aber auch bei den überwiegend ausländischen Arbeitskräften im Bereich der Erntehelfer*innen müssen dringend verbessert werden. Die schlechten Zustände sind seit Jahren bekannt, immer wieder wird darüber gesprochen, aber es passiert nichts bei den Verbesserungen obwohl einiges in der Vergangenheit beschlossen wurde.  Vieles ist nicht erlaubt, es wird aber trotzdem gemacht „ so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AFA) Holger Scharff.

 

Die Arbeitsbedingungen vor Ort müssen öfter kontrolliert und Verfehlungen härter bestraft werden. Die Strafen müssen finanziell spürbar sein und den Inhaber sowie den Geschäftsführer direkt treffen. Im Wiederholungsfalle müssen Führungskräfte rechtlich von ihren Aufgaben entbunden werden – wer sich nicht an Gesetze hält, kann auch keine Firma als Geschäftsführer führen.

 

„ Die Unterbringungen der Arbeitnehmer*innen darf höchstens in Zwei-Bett-Zimmer in ordentlichen Häusern erfolgen, die Arbeitszeiten dürfen 8 Stunden pro Tag nicht übersteigen und die Freizeit nach den Arbeitszeitgesetzen erfolgen“  so Scharff.

 

Holger Scharff: „ Es darf jetzt nach den vielen Missständen nicht nur über Verbesserungen geredet werden, sondern so schnell wie möglich, noch im Jahre 2020 gesetzliche Verschärfungen eingeführt werden, die dann auch ohne Anmeldung geprüft und bei Zuwiderhandlungen hart sanktioniert werden – die Geschäftsleitungen müssen bei allen Missständen persönlich haften, notfalls auch mit ihrem Privatvermögen bei Schadensansprüche der Arbeitnehmer*innen. „

 
 

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