Pressemitteilung
Am 19. Juni 2017 vollendet der ehemalige Stadtrat und Ortsvorsteher von Friesenheim Reinhold Schuhmacher sein 70. Lebensjahr. Schuhmacher ist im Ludwigshafener Stadtteil Hemshof geboren und seit 1971 Mitglied in der SPD. Er ist heute noch im Ortsverein Friesenheim als Beisitzer im Vorstand tätig, dessen Vorsitzender er von 2003 bis 2007 war.
Der Jubilar war von 1994 bis 2009 Mitglied im Stadtrat und von 1989 bis 1999 im Ortsbeirat Friesenheim tätig. Von 1992 bis 1999 fungierte er als Ortsvorsteher und Vorsitzender des örtlichen Gremiums.
Seine Tätigkeitsschwerpunkte im Rahmen seiner Mitgliedschaft im Stadtrat waren die Bereiche Stadt-entwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr sowie die Ver- und Entsorgung. Dem entsprechend war er Mitglied in den dafür zuständigen Fachausschüssen des Stadtrates, so auch Mitglied in den Aufsichtsräten der TWL AG und VBL GmbH.
„Für Reinhold Schuhmacher stand stets und steht nach wie vor, das Wohl der Bürgerinnen und Bürger von Friesenheim sowie der Gesamtstadt im Vordergrund seines Handelns. Er spricht auch unbequeme und kritische Punkte an, wenn er es im Interesse des Gesamtem für notwendig hält. Aber immer in einem fairen Umgang miteinander“, so die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Heike Scharfenberger.
Beruflich war Schuhmacher nach seiner Ausbildung zum Maschinenschlosser und später zum Industrie-meister über 39 Jahre in der BASF beschäftigt. Mitglied des Betriebsrates war er von 1987 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben im Jahr 2009. Davon 19 Jahre als freigestelltes Mitglied. Er betreute überwiegend Produktionsbetriebe und den Werkschutz des Unternehmens. Außerdem war er über eine Dekade Mitglied im Prüfungsausschuss für Industriemeister, Fachrichtung Metallverarbeitung bei der Industrie-und Handelskammer der Pfalz. Auch in der Gewerkschaftsarbeit engagierte sich Reinhold Schuhmacher nachhaltig, unter anderem als Mitglied im Bezirksvorstand Ludwigshafen, als stellver-tretendes Mitglied im Beirat sowie als Vorsitzender der Berufsgruppe „Meister“ innerhalb der IG BCE.
Auch das ehrenamtliche Engagement des Jubilars in Vereinen und Verbänden ist lobenswert. Auf seine Initiative hin wurde das Sternstraßenfest und der Weihnachtstreff in Friesenheim ins Leben gerufen. Er war 14 Jahre Vorsitzender des Förderkreises „Friesenheim/Tisaùjvàros“ (Ungarn) und Initiator und Mitbegründer des Förderkreises „Ebertpark“ und einige Jahre auch Sprecher des Mieterbeirates der Luwoge/Hohenzollernhöfe. Auch wirkte er viele Jahre als ehrenamtlicher Richter am Landgericht Frankenthal.
„Dem bisherigen langen kommunalpolitischen Engagement von Reinhold Schuhmacher gebührt Respekt, Dank und Anerkennung. Er hat sich in all den Jahren seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten, durch seine große Fachkompetenz, Offenheit und Bürgernähe, sowohl in der Partei, als auch in der Bürgerschaft hohe Achtung und Wertschätzung erworben“, so der Vorsitzende Ludwigshafener SPD, David Schneider.
Auf Grund seiner vielfältigen Verdienste wurde Reinhold Schuhmacher neben anderen Ehrungen, mit der Willy-Brandt-Medaille, der Freiherr-vom-Stein-Plakette, der „Silbernen Kammermünze“ der IHK Pfalz und dem Ehrenring der Stadt ausgezeichnet. Zu seinen Hobbys gehören Radfahren, Tennis, Lesen und der IT-Bereich.
„Die von Kämmerer Dieter Feid vorgelegten Zahlen hinsichtlich des vorläufigen Jahresabschlusses der Stadt für das Jahr 2016 zeigen unter anderem, dass die von der SPD mitgetragenen städtischen Konsolidierungsmaßnahmen richtig sind und auch umgesetzt werden, so Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Heike Scharfenberger, MdL.
Scharfenberger: „Wie in meiner Haushaltsrede bei der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2015/2016 angemerkt, steht die SPD zu dem schon seit Jahren eingeschlagenen Weg einer verantwortungsvollen Sparpolitik in unserer Stadt. Sparen und dennoch gestalten, sind und bleiben die Eckpfeiler unseres politischen Handelns“.
Natürlich muss man bei der Bewertung des vorläufigen, für die Stadt guten Jahresergebnisses im Ergebnishaushalt 2016, Fehlbetrag ca. 27,3 Mio Euro, bei Einbringung wurde von einem Fehlbetrag von 73,2 Mio Euro ausgegangen, neben den nachhaltigen Konsolidierungsanstrengen, auch die gute Steuerentwicklung und das derzeitige niedrige Zinsniveau mit in Betracht ziehen. Dennoch bleibt festzustellen, dass sowohl die Stadtspitze mit dem Kämmerer Dieter Feid und die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ständig bemüht sind, die in den Haushalten zu Beginn des Jahre prognostizierten Fehlbeträge merklich zu reduzieren. Wie die jetzt vorgestellten Zahlen für 2016, sowohl den Ergebnishaushalt als auch den Finanzhaushalt betreffend, beweisen.
Trotz der relativ guten Zahlen für das Jahr 2016, bleibt die finanzielle Lage unserer Stadt sehr schwierig. Unser Kernproblem ist und bleibt weiterhin das fremdbestimmte strukturelle Defizit im Bereich der sozialen Sicherung. Wir brauchen, wie viele andere Großstädte auch, eine aufgabengerechte Finanzausstattung, um die zugewiesenen Aufgaben von Bund und Land erfüllen zu können“, betont der Fraktionsvize Hans Mindl. Dies war auch eine zentrale Forderung von Städten und Gemeinden bei der diesjährigen Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in Nürnberg.
„Der kommunale Vollzugsdienst (KVD) leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit und Sauberkeit in unserer Stadt. Die nun von der Verwaltung erstellte und vorliegende Bilanz des KVD des Jahres 2016, zeigt die Wichtigkeit und Notwendigkeit der täglichen Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verbesserung der objektiven Sicherheit, die aber sicherlich auch zu einer Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls für die Bürgerinnen und Bürger beiträgt. Für diese, nicht immer einfache Arbeit, zu deren Alltag leider auch mangelnder Respekt, Beschimpfungen, Drohungen und sogar tätliche Angriffe gegenüber den Einsatzkräften gehören, muss man dem Dezernenten Dieter Feid und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ein großes Lob aussprechen und Dank sagen“ so die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Heike Scharfenberger, MdL.
Voraussetzung, dass eine regelmäßige Kontrolltätigkeit stattfinden kann, ist eine angemessene Personalstärke des KVD, wofür dauerhaft ausreichend qualifiziertes Personal vorgehalten werden muss. „Die Menschen in unserer Stadt erwarten rund um die Uhr einen kompetenten Ansprechpartner, sowohl bei Ordnungswidrigkeiten als auch bei Straftaten, für die die Polizei verantwortlich ist“, betont die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Sicherheit und Ordnung der Stadtratsfraktion, Julia Appel.
Viele Menschen fühlen sich durch Kriminalität, Vandalismus und lautstarkes Auftreten kleiner Minderheiten im öffentlichen Raum immer wieder bedroht. Hier muss mit den vorhandenen Gesetzen und Verordnungen der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und deren Ängste und Bedenken angemessen und wirkungsvoll Rechnung getragen werden. „Deshalb war und ist es richtig, dass auf Grund unserer Forderung nach einer Stellenmehrung in Bereich des KVD, im Zuge der letzten Haushaltsberatungen die Planstellen von 28 auf 32 angehoben wurden“ sagt Scharfenberger.
Am 25. April diesen Jahres feiert die ehemalige Stadträtin Ingrid Reske ihren 70. Geburtstag. Reske ist seit 1971 Mitglied in der SPD und ist heute noch als Vorsitzende der SPD AG 60 Plus im Bezirk Vorderpfalz, sowie als gewähltes Mitglied im SPD-Regionalverbands- und Stadtverbandsvorstand aktiv tätig. Darüber hinaus organisiert sie das regelmäßig stattfindende „Rote Frühstück“ der SPD auf dem Rathausplatz in der Innenstadt.
Die Jubilarin war von 1979 bis 2004 Mitglied des Rates der Stadt. Sie war im Bau-und Grundstücks-, Umwelt-, Kultur- und Sozialausschuss. Ebenso gehörte sie viele Jahre den Aufsichtsratsgremien der Verkehrsbetriebe Ludwigshafen (VBL) und Rhein-Haardt-Bahn (RHB) an. Unter anderem auch als stellvertretende AR-Vorsitzende der VBL.
„Wir kennen und schätzen Ingrid Reske als engagierte und zuverlässige Sozialdemokratin, deren Wirken und Zielsetzung immer zum Wohle unserer Stadt und deren Bürgerschaft ausgerichtet war und ist. Ihr Einsatz ist nach wie vor vorbildlich, wir sind dankbar für ihr Mittun innerhalb der Partei und Fraktion“, so der Vorsitzende Ludwigshafener SPD, David Schneider und die Fraktionsvorsitzende Heike Scharfenberger.
Beruflich war Reske bei der BASF beschäftigt und von 1975 bis 2002 Mitglied des Betriebsrates. Als freigestellte Betriebsrätin war sie für die Bereiche Jugend, Bildung, Chancengleichheit und Verkehrsfragen innerhalb des Gremiums zuständig. Ab 2003 bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben im Jahr 2007 leitete sie als Geschäftsführerin die BASF Jobmarkt GmbH.
Für ihre langjährige kommunalpolitische Arbeit und Verdienste als Stadträtin, wurde Ingrid Reske mit dem Ehrenring der Stadt ausgezeichnet. Ihre Hobbys sind Lesen und Reisen.
Am 24. April diesen Jahres vollendet das ehemalige Stadtratsmitglied Herta Denner ihr 80. Lebensjahr. „Wir gratulieren Herta Denner ganz herzlich zu ihrem runden Geburtstag und danken ihr für ihr bisheriges engagiertes Wirken für das Gemeinwohl, im Interesse der Bürgerschaft und unserer Stadt“, so der SPD-Stadtverbandsvorsitzende David Schneider.
Herta Denner ist seit 1976 Mitglied in der SPD und gehörte von 1994 bis 1999 und noch einmal von Februar bis Mai 2004 dem Stadtrat an. Ihre Arbeitsfelder waren der Kultur-, Rechnungsprüfungs-, Schulträger- und Umlegungsausschuss. „Hier hat die Jubilarin die SPD-Fraktion stets in ihrer verlässlichen und sachlichen Art vorbildlich vertreten. Ihre Arbeit in der Fraktion sowie in den stadträtlichen Gremien war allgemein sehr geschätzt“, sagt die Fraktionsvorsitzende Heike Scharfenberger.
Darüber hinaus war Herta Denner von 2000 bis 2006 Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 Plus im damaligen Unterbezirk Ludwigshafen-Frankenthal. In dieser Funktion hat sie die Anliegen und Interessen der älteren Menschen immer auf die Tagesordnung gesetzt und mit großem Engagement auch vertreten. In ihrem Ortsverein Gartenstadt, wo sie viele Jahre auch als stellvertreten-de Ortsvereinsvorsitzende fungierte, schätzt man auch heute noch den Rat sowie die langjährige kommunalpolitische Erfahrung von Herta Denner.
Neben ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit wirkte sie auch ehrenamtlich in vielen Vereinen und Verbänden aktiv mit. So im Deutschen Hausfrauenbund, der Siedlergemeinschaft Niederfeld, der Sozialgemeinschaft Gartenstadt, im Förderverein Strandbad Blies sowie im Vorstand des Stadtverbandes der Ludwigshafener Kleingärtner.
Die SPD wünscht Herta Denner noch viele Jahre alles Gute und vor allen Dingen, Gesundheit.
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