Stadtratsfraktion Ludwigshafen

Nachrichten zum Thema Pressemitteilung

Umgestaltung der Hochstraße Nord, weitere Bürgerinformation in allen Stadtteilen

Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion werden am Samstag den 28. Februar 2015 von 10:00 bis 12:00 Uhr in den Stadtteilen interessierten Bürgerinnen und Bürgern hinsichtlich der Umgestaltung der Hochstraße Nord Rede und Antwort stehen. Hierbei geht es darum, den Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar in den Stadtteilen die Möglichkeit zu geben, sich über die Weiterentwicklung der geplanten „Stadtstraße lang“ und deren Auswirkungen persönlich zu informieren.

„Wir wollen weiterhin mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diesem für unsere Stadt wichtigen und zukunftsweisenden Thema unmittelbar vor Ort im Gespräch bleiben und die Meinungen abfragen, bevor im Stadtrat weitere Entscheidungen getroffen werden, so Heike Scharfenberger, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion. Die SPD setzt somit den im Vorjahr in allen Stadtteilen begonnen Bürgerdialog zur Umgestaltung der Hochstraße Nord fort, der in der Bürgerschaft auf eine positive Resonanz gestoßen ist.

An folgenden Standorten wird die SPD präsent sein:

•       Mundenheim, Bäckerei Görtz, Rheingönheimer Straße

•       Edigheim, Marktplatz, Bgm.-Fries-Straße

•       Pfingstweide, Einkaufszentrum, Dr.-Hans-Wolf-Platz

•       Oppau, Bgm.-Janson-Platz

•       Rheingönheim, Eingangsbereich Bäckerei Görtz

•       Friesenheim, am Markt-Kiosk, Sternstr./Hohenzollernstr.

•       Maudach, Silgestraße

•       Oggersheim, Hans-Warsch-Platz

•       Ruchheim, Bankenplatz Oggersheimer-/Maxdorferstraße

•       Nord, am Goerdelerplatz

•       Niederfeld, Ladenzeile in der Niederfeldstraße

•       Süd, Edeka-Markt Mundenheimer Straße

•       Mitte, Lichttor auf dem Rathausplatz

•       Gartenstadt, Netto-Markt Kreuzung Raschig-/Hochfeldstr.

•       West, Rudolf-Hoffmann-Platz

Dank für die Förderung des Straßentheaterfestivals 2015

„Wir freuen uns, dass das Land auch in diesem Jahr das Internationale Ludwigshafener Straßentheaterfestival finanziell unterstützen wird“, so Markus Lemberger, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion. Genau wie in den beiden Vorjahren, hat das zuständige Landesministerium hierfür einen Betrag in Höhe von 18.000 Euro eingeplant.

Lemberger: „Das Internationale Straßentheaterfestival ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in unserer Heimatstadt mit vielen Impulsen für die Innenstadt. An den drei Tagen im Juli haben die interessierten Zuschauerinnen und Zuschauer die Möglichkeit an verschiedenen Orten die Vielfalt eines Open-Air-Theaters zu erleben und sich an den wunderbaren und gekonnten Inszenierungen der Künstlerinnen und Künstler zu erfreuen“.

Gerade ein Straßentheaterfestival eröffnet immer wieder neuartige und unvergessliche Kulturerlebnisse und dies seit Jahren auch in Ludwigshafen. „Deshalb sind wir sowohl für die Unterstützung seitens des Landes, aber auch den anderen Sponsoren, sehr dankbar“, betont Lemberger.

Wegen der AfD kein Nervenzusammenbruch

„Wenn sich die AfD dem hohen Wert des Ehrenamtes und des vielfältigen Engagements in Vereinen in besonderem Maße bewusst ist, dann sollte sich Herr Oliver Sieh von den Äußerungen seines Vorsitzenden Lucke hinsichtlich des Vergleichs der Führung seiner Partei mit der eines Kegelclubs oder Kaninchenzüchtervereins distanzieren“, entgegnen die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Heike Scharfenberger, MdL und David Schneider, Vorsitzender des Ludwigshafener SPD-Stadtverbandes dem Ludwigshafener AfD-Stadtrat.

„Die persönlichen Diffamierungsversuche von Herrn Sieh gegenüber Frau Scharfenberger, die unberechtigt und völlig haltlos sind, gehen ins Leere und ändern auch nichts an unserer Feststellung, dass der Vergleich des AfD-Bundesvorsitzenden arrogant und respektlos den Menschen gegenüber war, die tag ein und tag aus viel Freizeit für ihren Verein und somit für die Gemeinschaft einbringen“, betont Schneider. Auch wenn Herr Sieh versucht, die Äußerungen seines Bundesvorsitzenden mit europäischen Themen zu vermischen, um so von der eigentlichen Aussage Vereinen gegenüber, abzulenken.

AfD Einlassung respektlos gegenüber Vereinen

„Die Einlassung des AfD-Vorsitzenden Lucke in Bremen hinsichtlich des Vergleichs der Führung seiner Partei mit der eines Kegelclubs oder Kaninchenzüchtervereins, ist schon erstaunlich und bemerkenswert“, so die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Heike Scharfenberger, MdL und David Schneider, Vorsitzender des Ludwigshafener SPD-Stadtverbandes.

Wenn man solch einen Vergleich zwischen der Führung einer bundesweit agierenden Partei und ehrenamtlich Tätigen in Vereinen zieht, so ist dies arrogant und respektlos den Menschen gegenüber, die tag ein und tag aus viel Freizeit für ihren Verein und somit für die Gemeinschaft einbringen.

„Für uns zeigt die Äußerung des AfD Vorsitzenden aber auch, was diese Partei offensichtlich über die ehrenamtliche Arbeit in den vielen Vereinen und Institutionen vor Ort in den Städten und Gemeinden denkt und welche Wertschätzung deren so wichtige Arbeit hat“, betonen Scharfenberger und Schneider.

Man muss den ehrenamtlich Tätigen für ihren Einsatz danken. Durch solch einen Vergleich, wie von der AfD geschehen, beschädigt man das Ehrenamt und die Menschen, die bereit sind für die Gemeinschaft tätig zu sein.

Stadtrat Dr. Georgios Hondralis wird 60 Jahre

Am 10. Januar 2015 vollendet Stadtrat Georgios Hondralis sein 60. Lebensjahr. Der in Griechenland geborene und promovierte Zahnmediziner ist seit 1995 Mitglied in der SPD und wurde 2004 erstmals in den Ludwigshafener Stadtrat gewählt.

„Georgios Hondralis ist kein Mann großer Worte, seine Hilfsbereitschaft und sein Engagement gegenüber seinen Mitmenschen ist vorbildlich“, so David Schneider, Stadtverbandsvorsitzender der SPD. Von 1978 bis 1986 war er aktiv in der Ausländerbewegung in Deutschland tätig und war Vorsitzender der griechischen Gemeinde in Heidelberg sowie des Ausländer-Komitees.

Nach seinem Umzug im Jahr 1986 nach Ludwigshafen gründetet er eine Zahnarztpraxis im Stadtteil Nord, in der er heute mit einem Prophylaxe-Center und einem angeschlossenen Dental-Labor fast einhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Georgios Hondralis ist seit 1999 Mitglied des Ortsbeirates Nördliche Innenstadt und seit 2004 Mitglied des Stadtrates. „Georgios Hondralis hat sich in all den Jahren in und außerhalb der Fraktion eine hohe Wertschätzung erworben. Gerade seine Mitarbeit und sein Rat in den Bereichen Integration und Migration sind sehr geschätzt“, betont Fraktionsvorsitzende Heike Scharfenberger.

Der Jubilar ist Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss und stellvertretendes Mitglied im Sozial-, Kultur- und Personalausschuss. Darüber hinaus ist er Mitglied des Beirates für Migration und Integration, der erstmals im Jahr 2009 eine eigene Rechtsstellung gemäß der Gemeindeordnung von Rheinland-Pfalz erhalten hat. Bereits im Jahr 1988 war er Gründungsmitglied des damaligen Ausländerbeirates und hatte diese Funktion drei Legislaturperioden inne.

Georgios Hondralis ist auch Präsident des Deutsch-Hellenischen Unternehmerverbandes der Metropolregion Rhein-Neckar, ebenso Produzent und Textdichter des Musikalbums „Drosostalia/ Morgentau“. Ein bemerkenswerter Beitrag zur Integration in den Sprachen Deutsch, Griechisch und Türkisch. Außerdem betreut er eine international besetzte Musikgruppe mit 20 Personen, die sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern Konzerte gibt.